Origami Lesezeichen Ecke Falten - Meine Ruhige Sonntags -
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Jasmin ÖztürkJasmin Öztürk16.08.2026ZUR ANLEITUNG

Ein verregneter Sonntag in Ehrenfeld, der Kaffee ist kalt geworden, und ich wollte einfach mal etwas mit den Händen machen, das nichts mit Schere oder Pinsel zu tun hat. Origami Lesezeichen Ecke falten ist eines dieser Videos, das mir seit Wochen im Feed auftauchte – also habe ich es getestet, so wie ich es mit jedem viralen Trend mache. Ergebnis: ein Falt-Projekt, das genau die ruhige Präzision braucht, die ich sonst bei French Nails abrufe, nur eben mit Papier statt Pinsel. Zeit für ein Blatt Papier und acht kleine, sehr saubere Schritte.

Der erste Falz entscheidet über die ganze Ecke

Quadratisches Papier wird beim Origami Lesezeichen Ecke falten diagonal zum blauen Dreieck gefaltet

Alles beginnt mit einem quadratischen Blatt Papier, das ich diagonal zum Dreieck falte – genau wie auf dem Foto zu sehen. Die Spitze zeigt nach unten, die lange Kante liegt oben glatt an.

  • Papiergröße: 15x15 cm lässt sich am entspanntesten falten, kleiner wird fummelig.
  • Kante prüfen: Beide Ecken oben müssen exakt aufeinanderliegen, sonst verzieht sich alles Folgende.
  • Falz sichern: Ich fahre die Kante mit dem Fingernagel nach – dieselbe ruhige Hand, die ich beim Auftragen von Gellack brauche.

Wenn die Spitzen nicht exakt treffen, einmal komplett öffnen und neu ansetzen. Ein schiefer erster Falz zieht sich durch die ganze Ecke.

Die linke Spitze wandert nach oben

Beim Origami Lesezeichen Ecke falten wandert die linke Spitze des Dreiecks nach oben zur Mitte

Jetzt falte ich die linke Ecke des Dreiecks nach oben zur Spitze, so wie der Pfeil im Bild es zeigt. Das entstehende Dach aus zwei Lagen ist der Moment, in dem aus der flachen Form langsam Struktur wird.

Kleiner Fehler, den ich beim ersten Versuch gemacht habe: die Ecke nicht bis exakt zur Spitze ziehen, sondern knapp darunter falten. Das Ergebnis wirkt dann schief, sobald die zweite Seite dazukommt. Also lieber einmal zu genau hinschauen, bevor der Falz gedrückt wird – bei Papier lässt sich ein zu früher Knick nicht mehr wegföhnen.

Jetzt folgt die rechte Seite

Rechte Ecke des Dreiecks wird nach oben gefaltet, sodass ein spitzes Dach entsteht

Spiegelbildlich zur linken Seite falte ich nun die rechte Ecke ebenfalls zur oberen Spitze. Im Foto sieht man schön, wie sich beide Dreiecke jetzt zu einer Art Haus mit spitzem Dach zusammenschieben.

Woran du erkennst, dass es passt

  • Die mittlere Spitze zeigt gerade nach oben, kein Verrutschen zur Seite.
  • Unten bleibt eine offene Tasche stehen – die brauchen wir gleich noch.

Diese Form ist der Punkt, an dem viele denken, das Lesezeichen sei fast fertig. Ist es nicht – aber es sieht schon täuschend elegant aus.

Die untere Spitze klappt in die Mitte

Untere Spitze klappt beim Origami Lesezeichen Ecke falten nach oben in die kleine Papiertasche

Die untere Spitze des Dreiecks wandert jetzt nach oben, genau in die Tasche hinein, die durch die vorherigen Falze entstanden ist. Auf dem Foto zeigt der Pfeil exakt diese Bewegung von unten nach oben.

Der Trick dabei: nicht komplett bis zur oberen Kante schieben, sondern knapp darunter enden lassen, damit später noch Platz für die beiden Flügel bleibt. Das ist der Schritt, an dem sich zum ersten Mal die eigentliche Buchecke andeutet – die kleine Tasche, in die später die Buchseite gesteckt wird.

Der linke Flügel faltet sich nach innen

Linker Flügel wird diagonal nach innen gefaltet, ein zentraler Schritt der Origami Ecke

Jetzt kommt der Schritt, der die Ecke wirklich zur Ecke macht: der linke Flügel wird diagonal nach innen gefaltet, genau wie im Bild zu sehen. Er legt sich schräg über die Mitte und schafft die Kante, die später die Buchseite hält.

Genau wie bei einer sauberen French-Nail-Linie entscheidet hier nicht die Kraft, sondern der exakte Winkel – ein Grad daneben, und die Ecke sitzt später locker statt fest.

Ich drücke den Falz erst locker an, prüfe die Symmetrie zur Mitte, und erst dann fahre ich die Kante fest nach.

Flügel eins verschwindet in der Lasche

Linker Flügel wird in die Papierlasche gesteckt, damit die Origami Lesezeichen Ecke fest sitzt

Der links gefaltete Flügel wird nun in die kleine Papiertasche gesteckt, die durch den vorherigen Schritt entstanden ist – der Pfeil im Foto zeigt genau diese Steckbewegung nach innen unten.

  • Sanft schieben, nicht drücken – dünnes Papier reißt an dieser Stelle am ehesten.
  • Bis zum Anschlag schieben, sonst löst sich die Ecke beim ersten Gebrauch wieder.

Ab hier hält die Ecke schon fast von selbst, auch wenn noch eine Seite fehlt.

Der zweite Flügel schließt die Ecke

Rechter Flügel wandert in die Lasche und schließt die Origami Lesezeichen Ecke endgültig

Der rechte Flügel folgt jetzt demselben Weg wie der linke und wird ebenfalls in die Lasche gesteckt. Auf dem Foto sieht man, wie sich die Ecke dadurch endgültig schließt und eine feste, dreieckige Tasche entsteht.

An dieser Stelle merke ich jedes Mal, wie viel stabiler dünnes Origamipapier im Vergleich zu normalem Druckerpapier ist – letzteres knickt an der Steckstelle gerne aus. Wer öfter Bastelpapier zur Hand hat, sollte hier bewusst zum leichteren, aber griffigeren Papier greifen.

Die fertige Ecke – und die kleine Schleife

Fertige hellblaue Origami Lesezeichen Ecke mit kleiner rosa Papierschleife als Deko

Fertig ist die Origami Lesezeichen Ecke: eine stabile, spitze Papierform, die sich einfach über die Buchseite stülpen lässt. Auf dem letzten Foto sitzt eine kleine rosa Papierschleife als Deko unten drauf – ein Detail, das aus einem simplen Falt-Projekt ein kleines Geschenk macht.

Meine ehrliche Haltbarkeit

Bei mir hält die Ecke seit Wochen im Nachttisch-Buch, auch nach täglichem Rein- und Rausklappen der Seite. Dünnes Papier lockert sich irgendwann an der Steckstelle – dann einfach die beiden Flügel neu einschieben, das dauert keine zwei Minuten.

Abschließende Gedanken

Acht Schritte, ein Blatt Papier, und am Ende eine kleine Ecke, die zuverlässiger jede Buchseite hält als jedes lose Zettelchen. Mein Kaffee war zwar längst kalt, aber die Hände hatten endlich mal etwas anderes zu tun als Feile und Pinsel – und das war genau der Punkt.

Origami Lesezeichen Ecke Falten - Meine Ruhige Sonntags -
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Origami Lesezeichen Ecke Falten - Meine Ruhige Sonntags -
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Ich zeig dir Schritt für Schritt, wie du aus einem Blatt Papier eine Origami Lesezeichen Ecke faltest – mit Fotos, echter Faltzeit und Tipps für saubere Kanten.
Papier-Origami / LesezeichenOrigami Lesezeichen Ecke falten
VORBEREITUNG2 Min
Arbeitszeit8 Min
GESAMTZEIT10 Min
Ergebnis1 Lesezeichen-Ecke
SchwierigkeitEinfach
Kostenunter 0,50 €
Material
  • Material
  • Werkzeug
Schritte
1
Quadrat diagonal falten
Das quadratische Papier diagonal zum Dreieck falten, sodass beide oberen Ecken exakt aufeinanderliegen. Die Kante mit dem Fingernagel oder Falzbein scharf nachfahren.
2
Linke Ecke nach oben falten
Die linke Ecke des Dreiecks zur oberen Spitze hochfalten und den Falz fest andrücken. Genau bis zur Spitze führen, nicht knapp darunter.
3
Rechte Ecke nach oben falten
Die rechte Ecke spiegelbildlich ebenfalls zur oberen Spitze falten. Es entsteht eine Hausform mit spitzem Dach und offener Tasche unten.
4
Untere Spitze nach oben falten
Die untere Spitze in die entstandene Tasche nach oben schieben, knapp unterhalb der oberen Kante enden lassen. Damit entsteht der Ansatz der Buchecke.
5
Linken Flügel nach innen falten
Den linken Flügel diagonal nach innen über die Mitte falten und den Winkel vor dem festen Andrücken auf Symmetrie prüfen.
6
Linken Flügel in die Lasche stecken
Den gefalteten linken Flügel sanft bis zum Anschlag in die kleine Papiertasche schieben, ohne das dünne Papier zu knicken.
7
Rechten Flügel in die Lasche stecken
Den rechten Flügel auf dieselbe Weise falten und ebenfalls bis zum Anschlag in die Lasche stecken, sodass sich die Ecke fest schließt.
8
Fertigstellen und verzieren
Die fertige Ecke über die Buchseite stülpen und bei Bedarf mit einer kleinen Papierschleife oder einem Sticker verzieren.

Häufige Fragen

Welches Papier eignet sich am besten für die Origami Lesezeichen Ecke?

Klassisches Origamipapier in 15x15 cm funktioniert am zuverlässigsten, weil es griffig genug für scharfe Falze ist, aber dünn genug, um am Ende sauber in die Lasche zu passen. Normales Druckerpapier geht zur Not auch, knickt an der Steckstelle aber schneller aus.

Was tue ich, wenn die Spitzen nach Schritt 1 nicht genau aufeinanderliegen?

Einmal komplett öffnen und den Diagonalfalz neu ansetzen, statt den Fehler mitzuschleppen. Ein schiefer erster Falz überträgt sich auf jede weitere Ecke und macht das Lesezeichen am Ende locker.

Kann ich dickeres Tonpapier statt Origamipapier verwenden?

Grundsätzlich ja, aber die letzten beiden Steckschritte werden dann deutlich schwerer, weil dickeres Papier weniger flexibel in die Lasche gleitet. Für den ersten Versuch würde ich dünneres Papier empfehlen und erst danach zu stärkerem wechseln.

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